SAP PLM - mehr Flexibilität und Geschwindigkeit für Ihr Unternehmen
Haben Sie Schwierigkeiten, den Lebenszyklus Ihrer Produkte durchgängig nachzuverfolgen? Und suchen Sie zugleich nach einer ganzheitlichen PLM-Strategie, mit der sich Prozesse und Systeme unternehmensübergreifend sowie standortübergreifend effizient miteinander verbinden lassen?
Möchten Sie darüber hinaus Ihre Geschäftsprozesse lückenlos steuern, Durchlaufzeiten signifikant reduzieren und gleichzeitig Produkte schneller zur Marktreife bringen? Und soll dabei zudem die Produktqualität nachhaltig gesteigert werden? Wenn ja, dann ist SAP PLM (Product Lifecycle Management) nicht nur eine technische Lösung, sondern vielmehr ein strategischer Enabler für Ihre digitale Wertschöpfung.
Mit SAP PLM verknüpfen Sie Prozesse, Systeme und Teams nahtlos über Abteilungen und Standorte hinweg. Dadurch entstehen transparente End-to-End-Prozesse, konsistente Datenstrukturen sowie eine belastbare „Single Source of Truth“. Infolgedessen profitieren Sie von verkürzten Entwicklungszyklen, erhöhter Prozesssicherheit und einer nachhaltig verbesserten Produktqualität.
Kostenlose Erstberatung:
So optimieren Sie Ihren Produktlebenszyklus mit SAP PLM.
Typische Herausforderungen unserer Kunden im SAP-PLM
Gewachsene Systemlandschaften, steigende Komplexität und fehlende End-to-End-Transparenz
Bei vielen unserer Kunden ist die SAP-PLM-Landschaft nicht am Reißbrett entstanden, sondern über Jahre organisch gewachsen. Ein etabliertes SAP-ECC-System bildet das Rückgrat, parallel dazu laufen bereits erste S/4HANA-Instanzen. Dazu kommen SAP ECTR für die CAD-Integration, das klassische DMS und nicht selten weitere Dritt-PLM- oder CAD-Systeme. Fachlich ist zwar damit vieles abgedeckt, aber technisch führt diese Vielfalt dazu, dass Daten, Funktionen und Verantwortlichkeiten über mehrere Plattformen verteilt sind.
>> Für unsere Kunden steigt der Aufwand in Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung spürbar. Die Anwender merken es im Alltag durch Reibungsverluste und Abstimmungsbedarf.
Medienbrüche im Engineering-Prozess
Besonders deutlich wird das bei Medienbrüchen zwischen Engineering, Logistik und Produktion. Die Konstrukteure arbeiten im CAD-System, Stücklisten und Dokumente werden nach SAP überführt und dort weiterverarbeitet. Änderungen an Materialstämmen, Stücklisten oder Dokumenteninfosätzen erfolgen jedoch häufig nicht synchron oder erfordern manuelle Nacharbeit. Die Folge sind Inkonsistenzen zwischen EBOM und MBOM, redundante Datenbestände oder Unklarheiten beim Freigabestatus.
>> Für die Fachbereiche bedeutet das zusätzliche Schleifen, doppelte Pflegeaufwände und verlängerte Durchlaufzeiten im Änderungsmanagement.
Hybride SAP-PLM-Landschaften
Komplexer wird es, wenn hybride Szenarien ins Spiel kommen. Kernprozesse verbleiben On-Premise in ECC oder S/4HANA, während Innovations- und Kollaborationsszenarien in die Cloud wandern, beispielsweise auf die SAP BTP oder in SAP Enterprise Product Development. Technisch ist das sinnvoll, dies setzt jedoch eine klar definierte Integrationsarchitektur, konsistente Datenmodelle und eindeutige Governance-Strukturen voraus.
>> Fehlt dieser Rahmen, entsteht schnell ein Integrationsaufwand, der Projekte unnötig verlangsamt.
Fehlende End-to-End-Transparenz
Der eigentliche Engpass liegt dabei selten in einem einzelnen System. Meist fehlt die durchgängige End-to-End-Architekturtransparenz. Über Jahre gewachsene Customizing-Einstellungen, User-Exits, BAdIs und Z-Programme bilden zwar individuelle Anforderungen ab, machen die Landschaft jedoch schwerer wartbar und upgrade fähig. Abhängigkeiten sind oft nur teilweise dokumentiert, Prozessvarianten historisch gewachsen.
>> Das System funktioniert, aber strategische Weiterentwicklungen werden komplexer.
Viele unserer Kunden finden sich hier wieder:
Das PLM läuft stabil, doch jede Anpassung entwickelt sich zum eigenständigen Projekt, jede neue Schnittstelle zur individuellen Herausforderung. Ohne klare Zielarchitektur, konsequenten Clean-Core-Ansatz und ein durchgängiges PLM-Prozessdesign steigt die Komplexität weiter, besonders im Kontext von Digitalisierung und S/4HANA-Transformation.
Architekturklarheit statt Systemkomplexität
Der strukturierte SAP-PLM-Transformationsansatz von smart-plm Aigner
smart-plm Aigner begegnet diesen Herausforderungen mit einem klar strukturierten, architekturgetriebenen Ansatz, der Technologie, Prozesse und Governance ganzheitlich zusammenführt.
Zu Beginn schaffen wir Transparenz über die bestehende PLM-Landschaft, inklusive Customizing, Z-Entwicklungen, Schnittstellen und Datenflüssen und leiten daraus eine belastbare Zielarchitektur ab. Abgestimmt auf Ihre S/4HANA-Roadmap, sowie die sinnvolle Einbindung von ECTR, DMS und Cloud-Komponenten wie SAP BTP oder SAP Integrated Product Development.
Durch ein Clean-Core-orientiertes Design, die Harmonisierung von Prozessvarianten und klar definierte Integrationsszenarien reduzieren wir Komplexität, erhöhen die Upgrade-Fähigkeit und sichern eine durchgängige Datenkonsistenz von EBOM bis MBOM.
>> So entsteht eine zukunftsfähige PLM-Architektur für Ihr Unternehmen, transparent, wartbar und strategisch skalierbar.
Jetzt unverbindliche SAP-PLM-Analyse anfragen und Ihre Zielarchitektur für S/4HANA entwickeln.
SAP PLM ist Bestandteil der Unternehmensstrategie
PLM – mehr als ein IT-System
Product Lifecycle Management (PLM) ist ein unternehmensweites Steuerungskonzept, das eine integrierte Gestaltung und Kontrolle des gesamten Produktlebenszyklus ermöglicht: von der Entwicklung über die Produktion und den Service bis hin zum End-of-Life. Das Ziel besteht darin, durchgängige Datenkonsistenz sicherzustellen, Prozesse nahtlos zu integrieren und gleichzeitig Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu schaffen.
Strategische Managementdisziplin
Dabei ist PLM keineswegs als isolierte IT-Lösung zu verstehen, sondern vielmehr als strategische Managementdisziplin. Es schafft einerseits die strukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen und definiert andererseits klare Governance-Strukturen sowie bereichsübergreifende End-to-End-Prozesse. Erst durch diese ganzheitliche und strategisch verankerte Ausrichtung lassen sich die Time-to-Market verkürzen, die Produktqualität steigern und die Innovationsfähigkeit nachhaltig stärken.
PLM als technologischer Enabler
In diesem Zusammenhang fungieren PLM-IT-Systeme als technologische Enabler der Gesamtstrategie. Sie strukturieren und versionieren Produktdaten, steuern Änderungsprozesse, beispielsweise das Engineering Change Management (ECM), unterstützen das Varianten- und Konfigurationsmanagement und gewährleisten zugleich regulatorische Compliance. Entscheidend ist hierbei insbesondere der hohe Integrationsgrad, da Daten und Funktionen systemübergreifend vernetzt sowie einem breiten Anwenderkreis in Echtzeit bereitgestellt werden müssen.
PLM und digitale Transformation
Gerade im Kontext der digitalen Transformation gewinnt ein leistungsfähiges PLM-System zusätzlich an Bedeutung. Denn steigende Produktkomplexität, global vernetzte Produktionssysteme sowie Industrie-4.0-Szenarien erfordern eine konsistente, zentrale Datenbasis im Sinne einer „Single Source of Truth“, auf die sämtliche Fachbereiche zugreifen können.
Vor diesem Hintergrund bietet SAP PLM auf Basis von SAP ECC bzw. S/4HANA eine integrierte Plattform, die Entwicklung, Logistik, Fertigung und Service nahtlos verbindet. Dadurch entsteht eine stabile technologische Grundlage und zugleich die Voraussetzung für durchgängige digitale Wertschöpfungsprozesse und langfristigen Unternehmenserfolg.
Unsere Leistungen für Sie im SAP PLM Umfeld
- Strategische SAP PLM Beratung
- Implementierung & Rollout von SAP PLM
- Prozessoptimierung & Digitalisierung
- Integration & Schnittstellenmanagement
- Individuelle SAP Zusatzentwicklungen
- Migration & Transformation
- Branchenlösungen
- Projektmanagement & Qualitätssicherung
- Support & Application Management
- Schulung & Workshops
>>Auf den Punkt gebracht.
„Was wir machen“
Neben den klassischen Beratungsleistungen bieten wir Ihnen auch eigene Lösungen für SAP PLM
Funktionsbereiche von SAP PLM
Globale Zusammenarbeit in der Produktentwicklung
Produkt- und Projektdaten entstehen heute standort- und funktionsübergreifend. SAP PLM in S/4HANA ermöglicht eine rollenbasierte, prozessspezifische Zusammenarbeit über Abteilungs- und Ländergrenzen hinweg. Über SAP-Fiori-Oberflächen greifen Engineering, Projektmanagement, Qualitätssicherung und externe Partner gezielt auf die für sie relevanten Informationen zu.
Durch zentrale Datenhaltung, integrierte Workflows und transparente Freigabeprozesse wird gewährleistet, dass alle Beteiligten stets mit aktuellen Versionsständen arbeiten. Medienbrüche und parallele Datenhaltungen werden vermieden. Die Zusammenarbeit entlang des gesamten Produktlebenszyklus erfolgt somit auf einer konsistenten, systemgestützten Plattform
Produktstrukturmanagement und Variantenkonfiguration
Das Produktstrukturmanagement in SAP S/4HANA ermöglicht die Verwaltung mehrstufiger Stücklisten über alle Phasen hinweg. Konstruktionsstücklisten (EBOM) und Fertigungsstücklisten (MBOM) werden strukturiert gepflegt und über definierte Mechanismen synchronisiert. Änderungen an Baugruppen oder Komponenten sind nachvollziehbar dokumentiert und zeitlich wirksam steuerbar.
Insbesondere bei variantenreichen Produkten unterstützt die integrierte Variantenkonfiguration, einschließlich der Advanced Variant Configuration in S/4HANA, die effiziente Abbildung komplexer Produktmodelle. Merkmalsbasierte Konfigurationslogiken ermöglichen die Generierung kundenspezifischer Ausprägungen auf Basis einer strukturierten 150-%-Stückliste. Dadurch wird die Komplexität beherrschbar, während gleichzeitig Flexibilität im Vertrieb und in der Produktion gewährleistet bleibt.
Synchronisierung zwischen Entwicklung und Fertigung
Eine zentrale Herausforderung im Produktlebenszyklus ist der Übergang von der Konstruktion in die operative Fertigung. SAP PLM stellt sicher, dass freigegebene Entwicklungsstrukturen konsistent in Produktionsprozesse überführt werden. Die Integration in Produktionsplanung (PP), Arbeitspläne und Beschaffung ermöglicht eine nahtlose Weiterverarbeitung der Produktdaten ohne redundante Pflege.
Durch die enge Verzahnung von Engineering und Manufacturing entsteht eine durchgängige Datenkette. Versionsstände, Gültigkeiten und Änderungsinformationen sind transparent nachvollziehbar. Dadurch werden Fehlerquellen reduziert und Anlaufprozesse beschleunigt.
Änderungsmanagement im Lifecycle
Mit SAP Enterprise Change Management (ECM) bietet S/4HANA ein leistungsfähiges Instrument zur Steuerung technischer und organisatorischer Änderungen. Änderungen werden über Änderungsnummern mit zeitlicher oder objektbezogener Gültigkeit gesteuert und sind vollständig auditierbar.
Workflow-gestützte Freigabeprozesse sorgen für klare Verantwortlichkeiten und transparente Entscheidungswege. Alle betroffenen Objekte, wie Materialien, Stücklisten, Dokumente oder Arbeitspläne, werden systematisch in den Änderungsprozess eingebunden. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Beteiligten mit konsistenten und freigegebenen Daten arbeiten und die regulatorischen Anforderungen erfüllt werden.
Visualisierung
Die visuelle Darstellung komplexer Produktstrukturen unterstützt die Analyse und Entscheidungsfindung in frühen wie späten Lebenszyklusphasen. SAP PLM integriert moderne Visualisierungstechnologien zur Darstellung von 2D- und 3D-Produktmodellen innerhalb der Systemumgebung.
Konstrukteure, Produktplaner und Projektleiter erhalten einen strukturierten Überblick über Baugruppen, Komponenten und Konfigurationsstände. Visuelle Vergleiche erleichtern die Bewertung von Änderungen, Varianten oder Abweichungen. Dadurch werden Abstimmungsprozesse beschleunigt und die Transparenz innerhalb interdisziplinärer Teams erhöht
SAP Portfolio- und Produktmanagement
Mit Embedded Project Portfolio Management (EPPM) in SAP S/4HANA lassen sich Innovations- und Entwicklungsinitiativen strukturiert steuern. Projektstrukturen, Ressourcen, Budgets und Meilensteine werden zentral verwaltet und in Echtzeit ausgewertet.
Die Integration von Portfolio- und Projektmanagement in die PLM-Prozesse ermöglicht eine strategische Priorisierung von Vorhaben sowie eine durchgängige Steuerung von der Idee bis zur Markteinführung. Entscheidungsgrundlagen basieren auf aktuellen Kennzahlen und konsistenten Projektdaten, wodurch Transparenz und Planungssicherheit signifikant erhöht werden.
Eingebettete Qualitäts- und Product-Compliance-Lösung
Qualitätsmanagement und Compliance sind integrale Bestandteile moderner Produktentstehung. SAP S/4HANA integriert Qualitätsprozesse direkt in die operativen Abläufe. Prüfpläne, Qualitätsmeldungen und Reklamationsprozesse sind unmittelbar mit Produkt- und Fertigungsdaten verknüpft.
Darüber hinaus unterstützt das System die Einhaltung regulatorischer Anforderungen durch strukturierte Verwaltung von Spezifikationen, Normen und gesetzlichen Vorgaben. Insbesondere in regulierten Branchen ermöglicht die Kombination aus Dokumentenlenkung, Änderungsmanagement und QM-Integration eine revisionssichere und nachvollziehbare Prozessgestaltung.
Erfolgsgeschichten unserer Kunden

Anwenderbericht Otto Bihler Maschinenfabrik
Im Jahr 2019 führte die Otto Bihler Maschinenfabrik SAP S4/HANA unternehmensweit ein, um eine zukunftsfähige Digitalisierungsstrategie zu verfolgen. Um die verschiedenen Abteilungen, angefangen von Business bis Engineering, effizient zu verbinden, setzt das Unternehmen auf das SAP-Addon smart-plm [documents].
Diese Lösung ermöglicht ein einheitliches SAP Dokumentenmanagement und verkürzt somit die Wege nah am Geschäftsprozess.

Anwenderbericht Seidenader Maschinenbau
Der Einsatz eines modernen Dokumentenmanagementsystems in SAP reduziert Bearbeitungszeiten durch medienbruchfreie Prozesse und sorgt für eine strukturierte, richtlinienkonforme Ablage aller Dokumente. Informationen stehen abteilungsübergreifend auf einer einheitlichen Datenbasis schnell zur Verfügung.
Bei Seidenader ist smart-plm [documents] damit ein zentraler Baustein für effizientes Engineering und ein zukunftsfähiges SAP-PLM.
Häufige FAQ zu SAP PLM
Was kostet die Einführung von SAP PLM?
Die Kosten hängen von Projektumfang und Systemlandschaft ab. Nach einer Erstberatung erhalten Sie eine transparente Aufwandsschätzung.
Wie lange dauert die Migration auf SAP PLM?
Je nach Datenvolumen und Altsystem beträgt die Projektdauer meist zwischen 6 und 12 Monaten.
Welche Vorteile bringt eine SAP PLM Beratung?
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Schnellere Markteinführung neuer Produkte
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Bessere Datenqualität und zentrale Produktinformationen
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Audit-Sicherheit und Compliance
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Effizientere Zusammenarbeit über Abteilungen hinweg
Wie unterscheidet sich SAP PLM von anderen PLM-Systemen?
SAP PLM ist nahtlos in SAP S/4HANA und SAP ERP integriert. Dadurch arbeiten alle Abteilungen – von der Entwicklung bis zur Produktion – mit denselben Daten. Fremdsysteme erzeugen oft Datensilos, die in SAP PLM vermieden werden.
Wie unterscheidet sich SAP PLM von anderen PLM-Systemen?
SAP PLM unterstützt bei der Einhaltung von REACH, RoHS, ISO, FDA und branchenspezifischen Normen. Änderungen werden lückenlos dokumentiert, wodurch Audits einfacher und sicherer werden.
Wie können Anwender geschult werden?
Schulungen finden praxisnah statt – von Key-User-Trainings bis zu Endanwender-Workshops. Auch Remote-Schulungen und On-the-Job-Coachings sind möglich.
Wie schnell amortisiert sich die Investition in SAP PLM?
Die Erfahrung zeigt: Durch verkürzte Entwicklungszeiten, weniger Fehlerkosten und schnellere Time-to-Market amortisiert sich die Investition in der Regel innerhalb von 2–3 Jahren.


