SAP PLM unter S/4HANA: Konstruktion freigegeben. Falsche Teile bestellt. Produktion steht.
Ein Beispiel aus dem Maschinenbau: Eine Baugruppe wird überarbeitet, CAD-Modelle und Zeichnungen werden aktualisiert. Die neue Stückliste liegt vor. Doch im Einkauf ist die Änderung noch nicht angekommen. Die Fertigung arbeitet weiterhin mit dem bisherigen Stand. Im schlimmsten Fall entstehen Nacharbeit, zusätzliche Kosten und Lieferverzögerungen.
In gewachsenen SAP-Landschaften sind solche Abstimmungen häufig über individuelle Workflows, Eigenentwicklungen oder manuelle Prozesse geregelt.
Bei der Umstellung auf SAP S/4HANA lohnt es sich deshalb, die bestehenden PLM-Prozesse genauer anzusehen.
Mit SAP Change Record lassen sich beispielsweise technische Änderungen strukturiert bearbeiten und beteiligte Fachbereiche in die Freigabe einbinden. In Verbindung mit SAP DMS, Stücklistenmanagement und Engineering Change Management (ECM) Produktinformationen über die einzelnen Prozessschritte hinweg konsistent geführt werden.
Eine S/4HANA-Transformation bietet die Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen Konstruktion, Einkauf und Fertigung gezielt zu verbessern.
Wir unterstützen Unternehmen dabei, bestehende SAP-PLM-Prozesse zu analysieren und für S/4HANA weiterzuentwickeln.
In unserem Beitrag zeigen wir, was sich mit S/4HANA beim SAP PLM ändert und welche Punkte Unternehmen vor der Umstellung prüfen sollten: